Gedichte-Erzählungen

Ihre Sonne geht unter

 Ihre Sonne geht unter, welche auch die meine ist.

Lachend winken sie, und weinen nicht einmal wie Kinder wenn es geschieht.

Sie kommen und gehen, begleiten sich scheinbar ein Stück.

Und es sieht wirklich nett aus.

Sie sitzen neben dir und vergessen sich

mit Blasen an ihren Füßen,

weil sie die falschen Wege gehen.

Und sie hassen dich, weil du es weißt.

Und sie hassen sich, und merken es nicht.

Mein Gott, hilf ihnen, bevor sie auf Tagungen gehen

und alles zertreten.

Mehr kann ich nicht tun.

Ich muss mich selber retten,

und weiß noch nicht wie.

Sie sehen schrecklich aus,

in ihren Uniformen und Körpern falscher Sonnen.

Mein Gott, ich habe geliebt.

Und du hast es nicht mal bemerkt.

Auch du willst den Vogel nur fangen.

Sie schauen verstohlen hin,

oder sehen verschämt weg.

Sie schämen sich mit dir in einem Haus zu wohnen.

Aber sie sind nicht voller Scham wenn sie dich verurteilen.

Sie maßregeln dich, und verlieren das Maß.

Sie leben in einer Welt ohne Zauber, und machen nur dumme Sprüche.

Du hältst ihnen ihren Seelenspiegel vor,

und sie versuchen dich zu zerbrechen.

Du aber streichelst ihre Seelen.

Bäume, ganze Gärten hätte ich gepflanzt.

Und du würdest mir zeigen wie man im Wasser tanzt.

Du aber erziehst mich auch,

mit Worten, und verpasst dabei deinen eigenen Knast.

Sie grüßen dich, und du merkst an ihren Augen

dass sie nach Nägeln suchen für deine Hände.

Sie kommen in Schweiß und schwitzen wie Schweine,

wenn sie mit dir reden,

und ihre Äuglein erziehen dich und ziehen dich aus,

um dich zu fressen.

Und wenn sie von Liebe reden,

meinen sie ficken.

Und wenn sie ficken sind sie nicht mal bei sich selbst,

geschweige denn mit dir ….

 

 

 

Morgens geh ich aus der Stadt

 Es regnet, –

bald ist die Hose nass –

treff dich, es regnet,

Du redest,

es regnet.

– Du redest immer noch.

Es regnet immer noch …

Nach neuen Wegen suchst du ?

Sagst du.

Also !

Weil, – weil die alten sind schon lange …

sagst du.

Nun ja, das ist eine Frage des Ziels … ,

verstehst du !

Sieh mal hier die …

also pass mal auf … !

Interessant sage ich –

und dann nichts mehr.

– morgen.

Ob es wohl regnet ?

 

 

 

Nur weil die Nachtvögel schliefen 

Also :

Schwarzer Schlamm,

am Grunde eines Teiches bin ich nicht.

Heda, Bäume,

verbergt nicht die Köpfe –

unter den Flügeln der Nachtvögel.

Wer bin ich ? Wer bin ich ?

Aber die Nachtvögel schliefen längst vor dieser Reise.

Bin ich hübsch in der Vergangenheit ? –

 

Ach, – auf dieser Fahrt wachsen nur Federn an den Beinen.

Hab ich einen Pelz ?

Doch niemand gab Antwort.

–          Später am Tag begegnete ich einer Menschin.

Wissen Sie wer ich bin ?

Fragte ich, –

auf  dieser Reise ?

 

Das weiß niemand“, sagte sie.

Niemand?“ fragte ich.

Niemand!“ sagte sie.

Sind sie ganz sicher ?

Ganz sicher, sagte sie.

 

Also fuhr ich nach Hause.

 

 

 

Schau her…

Schau her,bist du der Knabe,

der einst geboren ward,

aus dieser zarten Wabe,

ganz weich und nicht sehr hart.

Bist du der einstge Engel

voll lächeln und mit Bart, –

kein Flegel und kein Bengel –

doch wenn es sein muß hart.

Und nicht nur ständig nehmen –

grad geben war dein Sinn,

und nicht dabei zu schämen

wo käm es sonst denn hin.

Und schaut die schönen Frauen,

denn sie sind doch das Glück –

wann werden sie sich trauen,

und geben Glück zurück.

Sie sind die warmen Wesen,

voll Stolz,der Anmut wahrer Sinn

durch sie sind wir geboren

und das von Anbeginn.

Wir schein zwar alle Engel –

auf diesem Erdenreich,

und bei dem groß Gedrängel –

da scheinen alle gleich..

doch wahre Wunderwesen,

sind sie ich weiß genau.

Durch sie wird man genesen,

durch Liebe einer Frau…